Zahnpulver …ich räum auf mit Vorurteilen…

ACHTUNG: der Beitrag enthält Sarkasmus!

Was haben ein Furz und ein Osttiroler gemeinsam? Wenn sie mal heraußen sind, bekommt man sie nicht mehr zurück – tja, die (Nord)Tiroler sind nicht nur lustig und froh, wie ein Lied schon sagt, NEIN, sie sind das Paradebeispiel göttlicher Natur. Ich darf kurz erklären: der Nordtiroler hat ein immenses Selbstbewusstsein. Was an sich ja nichts Schlechtes ist, aber es geht ja schon so weit, dass in den alpinen Köpfen wirklich die Annahme besteht, dass zuerst der Tiroler kommt, dann langlang nichts, dann der liebe Gott – andere ebenbürtige Vertreter werden dezent ausgeblendet – und dann… ja was dann? Eigentlich eh nichts mehr. Und wenn es jetzt ein Schlag in die Magengrube bedeutet: Andreas Hofer war Südtiroler – also aus heutiger Sicht gesehen.

Neben den italienischen Südtirolern gibt es noch die Osttiroler, deren Status als Tiroler in den nördlichen Gefielden gegen Null geht. Dass es eigentlich zu Kärnten gehört, ist hierzulande eine gefestigte Meinung. Tja, die „Grenzen“ sprechen dafür, die Politik sagt was anderes. Außer den Großglockner, den heimsen sich die Nordtiroler gerne für sich ein…

Das Problem ist jetzt, dass ich einige OsttirolerInnen kenne und so „deppert“ wie angenommen sind sie gar nicht – und oh weh, oh weh: die Anzahl der Durchschnitts-Trottel ist in Nordtirol nach meinen Erhebungen sogar höher. Aber ein Testsubjekt ist noch ausgestanden, um meine Studie unverfälscht an den Mann zu bringen. Man trifft sich lieber auf neutralem Boden, weil sicher ist sicher und bittet zum Test: ich hab die Caro von dawuschn nach Wien einfliegen lassen und hab sie auf Herz und Nieren geprüft. Wieder eine Klischee-Watschn für die alpinen Super-Heros: die ist auch nett, sogar sehr nett und cool und sowieso ein Prachtexemplar als Blogger-Freundin und als Mensch – also ein Micro-Bloggertreffen der Extraklasse. Jetzt kann ich meine Auswertungen in die Welt tragen.

Mir ist es prinzipiell brunz-egal (tirolerisch ist eine so schöne Sprache), wer woher kommt, was er glaubt, was er liebt und was er denkt – Pädophile und Nazis sind aber immer scheiße – ich „teile“ eigentlich nur in Trottel und Nicht-Trottel ein, unabhängig von Sympathie natürlich. Nur weil ich einen nicht sympathisch finde, ist er schließlich noch lange kein Trottel.

Und weil jeder selber genug zum Kehren vor der Tür hat, warat‘s gånz bärig, wenn man das auch tian tatat. Vorzugssweise mit einem Lachen in Gesicht – und damit meine ich jetzt nicht das aufgesetzte Tourismus-Lächeln. Und total wurscht, ob eure Zähne schief, gelb oder nicht vorhanden sind: denn mit Lächeln zeigt die Seele ihre Weisheit (ist nicht von mir ;-) ).

So, jetzt fehlt mir irgendwie das letzte Zitzerl Übergang zum Zahnpulver… Das Rezept ist übrigens aus diesem Buch.

 

Rezept: Zahnpulver aus Salbei und Rosenblüten selber machen

 

Man braucht für das Zahnpulver:

  • 3 EL getrocknete Rosenblüten
  • 3 EL getrocknete Salbeiblätter

 

Rezept: Zahnpulver aus Salbei und Rosenblüten selber machen

 

So geht‘s:

Rosenblätter und Salbei im Mixer oder Mörser pulverisieren. Zahnbürste – bitte kurzen Applaus für meine nachhaltige Bambus-Zahnbürste – anfeuchten, in das Zahnpulver tunken und wie gewohnt putzen. Mir ist es ein bisschen zu trocken und werde es für das nächste Mal mit Kokosöl mischen und eventuell noch eine Messerspitze Natron dazu geben… ich werde berichten.

 

Rezept: Zahnpulver aus Salbei und Rosenblüten selber machen

 

P.S.: Wie immer mit dabei bei GRÜNZEUG [we love green stuff] von den Naturkindern.

2 Kommentare:

  1. Gelesen habe ich deinen Artikel ja schon vor ein paar Tagen.
    Danke nochmals für deine Übersetzung :-). Aber da war ich mit dem mobilen Telefon am werkeln und damit kann ich beim besten Willen nicht kommentieren. Normalerweise lese ich darauf auch keine längeren Texte. Fühl dich also geehrt ;-).
    Ich kann mir das jetzt auch nicht so ganz vorstellen, mir die Zähne mit getrockneten Kräutern und Blüten zu putzen. Ich bin daher gespannt, was deine Bambuszahnbürste zu der Mixtur mit Kokosöl meint.
    Ich verwende ja diese Zellulosetabletten. Die zerkaust du und putzt dann mit Wasser. Die liebe ich, weil sie die Zähne total glatt machen und die Verfärbungen, wie ich mir einbilde gleich entfernen.
    Was ich auch schon gelesen habe: Kurkuma soll total gut sein zum Zähneputzen. Gehört echt auch mal getestet. Meine Finger färbt es ja immer ganz gelb, wenn ich nicht vorsichtig bin. Ich gehe dann locker als jahrelanger Kettenraucher durch. Das wäre bei den Zähnen jetzt eher unschön?! Mal sehen.
    LG
    Isabell

    • Liebe Isabell – natürlich fühl ich mich geehrt ;-) und eine sooooo lange Antwort, die ist ja länger als mein Post. Die Zahntabletten muss ich auch mal testen, aber bei uns am Land… dauert wohl noch ein bisschen, bis es ankommt. Die Zahncreme mit Kurkuma hab ich auch schon gemacht – Rezept eh schon am Blog – naja, bis auf das, dass meine ganzen Handtücher versaut waren, habe ich keinen Kurkuma-Effekt bemerkt (also weder weißer noch gelber), aber mit dem Kokosöl putzt es sich viel besser als mit dem getrockneten Zeug, obwohl es geschmacklich sehr gut ist. glg Uli

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