Wacholder-Öl …und ich bin ein Patscher…

Ich bin von Haus aus eher der tollpatschige Typ Mensch, es braucht gar keine großartigen Hindernisse, allein meine beiden Beine reichen aus, dass ich drüber stolpere. Anders verhält es sich allerdings beim Passieren eines Wacholderbusches, da wohnen nämlich Kobolde, Zwerge, Gnome – kleine, garstige Männlein eben – die einem das Bein stellen. So sagt es die Geschichte… in meinem Fall habe ich eher den Eindruck, dass diese kleinen Garstnocken meine persönlichen Stalker sind… tja, das Leben ist hart als Prominenter.

 

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Wacholder

Die Beeren werden sowohl in der Küche, wie auch in der Naturheilkunde sehr geschätzt. Der leicht harzige Geschmack passt bestens zu Wild und Kraut und verhindert gleichzeitig das einhergehende Völlegefühl.

 

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Durch sanftes Einmassieren von Wacholder-Öl fördert man die Durchblutung und lindert Schmerzen bei Muskelkater, Verspannungen und rheumatischen Beschwerden. Und gegen die Pest hilft’s auch: „Iss Kranewitt (Wacholder) und Bibernell, dann stirbst du nicht so schnell.“

 

Man braucht für Wacholder-Öl:

  • 2 EL Wacholderbeeren
  • 1 Wacholderzweig
  • Oliven- oder Sonnenblumenöl

 

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So geht’s:

Wacholderbeeren anquetschen und mit dem Wacholderzweig in ein Glas geben, mit Öl bedecken und an einem warmen Ort sechs Wochen ziehen lassen. Anschließend Öl abfiltern und kühl und dunkel lagern. Das Wacholder-Öl eignet sich zum Marinieren von Wildgerichten und als Massageöl. Zur besseren Haltbarkeit und Beduftung kann man ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzugeben – zum Massageöl wohlgemerkt!

 

In diesem Sinne: Griass enk die Wadln!

 

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P.S.: Das Rezept ist aus der Zeitschrift mein schönes Land.

2 Kommentare:

  1. Oh cool, der Mann liebt Wacholder und wenn ich noch ganz schnell dieses Wochenende das Öl ansetzen, dann kann ich das auch als Mitbringsel zu Weihnachten verschenken…
    Das fällt mir noch das festliche Weihnachtsessen bei meiner Mum letztes Jahr ein, als sie zu faul war die Wacholderbeeren aus der Soße zu fummeln und sie mitpüriert hat. Das ist auch bei Wacholder die Grenze von lecker… Urgh!

    • Mein Öl wacholdert schon sehr, also bis Weihnachten geht sich es locker aus. Oh, pürierter Wacholder, da hat wohl dann keiner die Soße nach dem Essen vom Teller geschleckt ;-)

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