Tell me a Story …Thomas und Edeltraut…

Eigentlich spreche ich sämtliche Warnungen oder Drohungen erst am Ende eines Posts aus, heute schon vorab: liebe Freundinnen, falls irgendjemand von euch das Bedürfnis haben sollte, sich auszulassen, wie … ähm … temperamentvoll ich „Trivial Pursuit“ spiele, seid ihr herunten von der Freundschaftsliste. FÜR IMMER – schließlich will man den Schein wahren. Ok, liebe Leser, ich lasse euch nicht im Unklaren: ich bin ein wenig impulsiv beim Spielen von Gesellschaftsspielen. Da können Tränen fließen, da kann man Lokalverbot bekommen… ich persönlich finde ja, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird ;-)

Vielleicht sollten wir es mal mit dem Spiel „Tell me a Story“ versuchen – gibt es in allen möglichen Ausführungen: mit Würfel, Karten oder Steinen – notfalls könnten wir uns damit erschlagen. So funktioniert das Spiel: man zieht reihum ein Motiv und versucht eine halbwegs sinnvolle Geschichte zu erzählen, hier das erste Testergebnis (meiner Tochter, 6 Jahre):

„Es war einmal ein sehr schlechtes Wetter, denn es regnete. Ein Mädchen und ein Jungen wollten aber draußen Rad fahren gehen. Der Junge hieß Thomas und das Mädchen Edeltraut. Auf einmal kam eine Schnecke um die Ecke gerast – tschüüüt tschüüüt. Thomas sagte dann: Ach, du meine Güte, warum kommt auf einmal die Sonne raus?“ Und siehe da, es erschien ein wunderschöner Regenbogen. Auch ein Marienkäfer summte vorbei und setzte sich auf den Apfelbaum, Thomas und Edeltraut pflückten noch ein paar Blumen und gingen dann zurück ins Haus.“

Und weil wir beim anstehenden Mädelswochenende keine Schwerverletzten haben möchte, habe ich die Light-Version in Holz gebastelt – Softbälle wären wohl noch besser gewesen.

 

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Man braucht für ein „Tell me a Story“:

  • Stoffsackerl
  • Holzscheiben, Steine oder kleine Karten
  • Bleistift, wasserfester Stift
  • Farben, die für das jeweilige Material kompatibel sind
  • im Falle von Holzscheiben oder Steinen braucht man noch einen Klarlack

 

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So geht’s:

Auf das Trägermaterial Motive aufzeichnen, die sich gut zum Geschichten erzählen eignen. Ich habe mich auf solche beschränkt, die meine künstlerischen Fähigkeiten nicht total überfordern. Bunt an- oder ausmalen und trocknen lassen (ich habe dafür Acrylfarben verwendet), im Falle von Steinen oder Holz noch mit Klarlack drüberpinseln, bei Karton ist das nicht nötig. Zu guter Letzt, wenn alles schön trocken ist, kann man die Konturen noch mit schwarzen Stift für den Comic-Effekt nach ziehen, muss man aber nicht. So, nun alle Motive in den Sack und dann lasset die Spiele beginnen.

 

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P.S.: As usual mit am Start bei GRÜNZEUG[we love green stuff] von den Naturkindern.

2 Kommentare:

  1. Zzzzzzzz, diese Drohungen …. Wenn unsere Freundschaft sogar schon ein Trivial Pursuit Match überstanden hat, dann hab ich jetzt wenig Angst, von deiner Freundschaftsliste gestrichen zu werden. Aber: Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. Ich kann das ja gaaaaar nicht nachvollziehen, wie man bei so einem Spiel emotional oder sogar impulsiv werden kann, aber engelsgleich wie ich bin: Ich habe dir verziehen. Sag nur deinem Mann, wenn er nochmal versucht, bei so einer ernsthaften Angelegenheit zu schlichten, bekommt ers mit mir zu tun …. :-)

    Peace …

    • Stimmt, du hast immer sehr cool und gelassen reagiert – die Ruhe in Person :-) M wird sich hüten, sich noch mal in eine solch brenzlige Situation zu begeben. Lg

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