Kräutertee …the early bird catches the worm…

Das Sprichwort „the early bird catches the worm“ ruft viele, sehr viele Diskussionen hervor – kann man zum Beispiel hier nachlesen (äußerst amüsant). Nichtsdestotrotz gefällt es mir gut und ich verwende es – vermutlich immer falsch – wo es nur geht, completely internazionale versteht sich ;-)

 

Beim Thema Heißgetränk ist mein klarer Favorit Kaffee – Espresso aus der Macchinetta, nicht die güllige Plörre aus (Schwieger-)Mamas High-Tech-Kaffeeautomaten: meiner Meinung nach dürfte man dieses Gebräu auch gar nicht „Kaffee“ nennen, „lauwarmes Wasser trifft auf einen Funken Kaffeearoma“ würde schon eher zutreffen. Und was nach Kaffee an zweiter Stelle kommt, ist der Tee – kein Schwarz-, Grün-, Weiß-, Rotbusch- oder Früchtetee, nein Kräutertee – hundsnormal, ohne künstlichen Aromen, ohne exotischen Beigaben, ohne sonstigen Schnickschnack.

 

So, und jetzt ohne großartige literarische Überleitung von Absatz eins zu Absatz zwei – zur Erklärung noch, warum der Kräutertee „the early bird catches the worm“ heißt: weil ausschließlich erfrischende, belebende Kräuter enthalten sind und sich der Tee sehr gut als Frühstückstee eignet.

 

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Man braucht für den Kräutertee „the early bird catches the worm“:

 

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So geht’s:

Die getrockneten Kräuter in etwa zu gleichen Teilen mischen – von der Melisse darf es ein bisschen mehr sein, dass sie sich zu den anderen geschmacksdominaten Kräutern (Apfel/Pfefferminze und Zitronenverbene) ein bisschen durchsetzen kann. Als Schmuckdroge (hört auf euch zu freuen, dass damit sind keine Drogen-Drogen gemeint, das wird pharmazeutisch einfach so benannt) für einen optisch schönen Tee gibt’s noch eine Brise Ringelblumenblätter drauf und dann alles gut durchmischen. Warnhinweise zur Dosierung: 1 gehäufter Teelöffel pro Tasse mit heißem Wasser aufgießen und fünf Minuten ziehen lassen – am besten gar nicht, schlimmsten Fall mit Honig süßen. Wer das Rituelle mag, für den gelte die Dosierung „einen-Finger-zwack-voll“ pro Tasse – also alles, was man mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger grapschen kann.

 

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In diesem Sinne „wait off and drink tea“, wie der multilinguale Schilehrer von heute sagen würde.

4 Kommentare:

  1. Yeah, guck mal, das ist ja quasi MEIN Tee! Jetzt nur noch nen Laden finden, wo ich die Kräuter nicht im Halb-Kilo-Beutel kaufen muss… Für Weihnachtsgeschenke ist es ja schon leider zu spät, da bin ich jetzt zu langsam gewesen…

    • Natürlich hab ich beim Tee-Mischen an dich gedacht ;-) aber „Morgenstund‘ hat Gold im Mund“-Tee klingt ja soooo oldschool. Melisse, Ringelblume und Pfefferminze bekommst du sicher in überschaubaren Mengen in der Apotheke, Apfelminze und Zitronenverbene vielleicht in einem gutsortierten Bio-Drogeriemarkt oder im Falle beim Türken deines Vertrauens.

  2. Mhhhm… klingt sehr gut! Zitronenverbene hab ich keine vorrätig und „nur“ Pfefferminze und Schokominze anstelle der Apfelminze, aber ich glaub, das misch ich mal in dieser Form :-)

    • Minze – egal welche – geht immer. Zitronenverbene muss bei mir aber einfach in jeden Tee rein, weil sie so dermaßen gut schmeckt, aber alternativ kannst du ja auch getrocknete Zitronenschale dazu geben. lg Uli

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