Dip Dye Ostereier …mit Gänseblümchen-Print…

Jaaaa, die lustige Zeit der Osterfärberei zieht wieder ins Lande – nona ist ja dieses Wochenende Ostern. Nach Jahren der schnöden Halte-das-Ei-in-buntes-Wasser-und-es-wird-ein-Osterei-Zeit – alle etwas kreativeren Versuche endeten in Ostereier á la Turiner Grabtuch – haben wir es heuer auf die alte, traditionelle Art und Weise versucht: mit Zwiebelschalen und Gänseblümchen-Print. Als Alternative könnt ihr aber auch bei Caro – sehr schick mit Rotkraut gefärbt – oder bei Berit – also extremstens schöne Eier mit unterschiedlichen Pflanzen-Prints – vorbeischauen.

 

Davor aber noch ein paar Facts über Ostern, das Ei und den Hasen – fein säuberlich aus einer Frauenzeitschrift geklaut – wir lassen also den wissenschaftlichen Wahrheitsgehalt ein wenig in den Hintergrund treten:

 

  • Warum heißt Ostern „Ostern“? Darüber scheiden sich ja die Geister: entweder abgeleitet von der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostara, oder von der Himmelsrichtung Osten, welche als Symbol für die Auferstehung Jesus gedeutet werden kann – hier geht nämlich die Sonne auf. Mir persönlich gefällt das mit der Göttin besser.

 

  • Der Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond – somit kann es an Karfreitag niemals eine Sonnenfinsternis geben – weil das hex, hex ein schlechtes Omen wäre bzw. gewesen ist – damals vor ca. 2000 Jahren.

 

  • 75 % der Menschen fangen beim Schokohasen bei den Ohren an – ich glaube, ich möchte die anderen 25 % lieber nicht kennenlernen.

 

  • In der Schweiz wird der Job des Hasens vom Kuckuck übernommen, bis 1650 brachte in Tirol die Osterhenne die „Goggelen“ (wie wir sagen).

 

  • Das teuerste Osterei der Welt kommt aus dem Hause Fabergé, kostet ca. 500.000,- Euro und der Zar Alexander III schenkte es seiner Frau Maria – wenn das keine Liebe ist.

 

  • Die Osterinsel wurde 1722 zu Ostern entdeckt und gehört politisch zu Chile – der Namensgeber legte sich damals anscheinend richtig ins Zeug.

 

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Nun genug Blabla wir färben jetzt die Eier, bevor Ostern wieder um ist.

 

Man braucht für Dip Dye Ostereier mit Gänseblümchen-Print:

  • weiße Eier
  • Zwiebelschalen (egal ob gelb oder rot, die Farbe bleibt gleich)
  • Topf
  • Seidenstrümpfe
  • Gummibänder
  • Gänseblümchen
  • Öl

 

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So geht’s:

Eier dem gewünschten Härtegrad entsprechend kochen. Seidenstrümpfe in Stücke schneiden, die um die Eier passen – hier gibt es der Elastizität der Strümpfe sei Dank keine mathematische Anleitung. In der Zwischenzeit einen „Tee“ aus Zwiebelschalen aufbrühen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Die Gänseblümchen auf den Strumpf-Stücken verteilen, die Eier drauf legen und vorsichtig umspannen. Mit den Gummibändern die Enden der Stümpfe fixieren und dann vorsichtig in den Zwiebelschalen-Tee legen. Ich habe sie ca. eine halbe Stunde „einwirken“ lassen – anschließend die Eier raus nehmen und die „Bandage“ lösen und trocknen lassen. Wer mag, kann die Eier noch mit Öl einreiben, dass sie schön glänzen.

 

In diesem Sinne ein frohes Osterfest und ein paar Sonnenstrahlen, wir wollen die Eier schließlich nicht mit dem Lawinenpieps suchen ;-)

 

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P.S.: As usual mit am Start bei GRÜNZEUG[we love green stuff] von den Naturkindern.

8 Kommentare:

  1. waaahhoo, sind die wunderschön geworden!!! Und dein Text wie immer zum brüllen :-))
    Frohe Ostern dir und deiner Familie, liebe Uli! Steirisch grüne Grüße C.

  2. Superduper! Das habe ich auch immer so gemacht, mit Blümchen, Blättern, etc. So schön!
    Dieses Jahr hatten wir ja den Eiermal-Roboter in Aktion, aber nicht ausgeschlossen, dass wir nächstes Jahr beides machen – ich die Zwiebelschalen- und der Mann die Roboter-Action.

  3. Wunderwunderschön!
    Richtig dreidimensional sieht der Druck zum Teil aus…
    Frohe Ostern wünsche ich Dir,
    Helga

    • Danke, liebe Helga. Ein paar Gänseblümchen sind richtig gut geworden, ein paar sind nur ein Schatten seiner Selbst. Dir auch ein frohes Osterfest, glg Uli

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