Ringelblume

Ringelblume

Calendula officinalis

VolksnamenButterblume, Fallblume, Gartendotterblume, Totenblume, Monatsblume, Warzenblume, Wucherblume
Pflanzenart – HöheKorbblütler (Asteraceae), einjährig, 60 cm
BlütezeitJuni bis Oktober
InhaltsstoffeBitterstoffe, Säuren, Saponine, Glykoside, Flavonoide, Fermente, Triterpene, Calendulin, ätherisches Öl, Schleim, Gummin, Farbstoffe
Eigenschaftenwundheilend, antiseptisch, entzündungshemmend, erweichend, blutreinigend, krampflösend, menstruationsreguliernd, wurmtreibend, schweisstreibend

Anwendungen

Ringelblumen-Blüten sind in vielen Teemischungen enthalten, denn sie unterstützen mit ihren guten Eigenschaften jede Kräuteranwendung. In der Volksheilkunde gehört die Pflanze in Tees gegen Gallenprobleme, Menstruationsschmerzen, Magenschmerzen, aber auch Darmstörungen. Berühmt ist die Ringelblumensalbe, die als „das“ Wundheilmittel schlechthin gilt und auch als Venensalbe, bei eitrigen Nagelbettentzündungen und schlecht heilenden Wunden Verwendung finden kann.

Magisches

Männer müssen, um sich bei Mädchen beliebt zu machen, stets die Wurzel einer Ringelblume in einem violetten Tüchlein bei sich tragen, sie müssen aber darauf achten, dass niemand bemerkt, was sie mit sich führen. Zum Wetterorakel wird die Ringelblume, wenn sich die Blüten bis sieben Uhr morgens nicht geöffnet haben, dann ist nämlich untertags Regen zu erwarten.

aus: „Die Kräuter in meinem Garten“ von Felix Grünberger & Siegrid Hirsch, Freya Verlag, 2008

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