Lavendel

Lavendel

Lavendula angustifolia syn. Lavendula officinalis

VolksnamenBalsam, Hirnkraut, Nervenkräutlein, Schwindelkraut, Zitterblümchen, Römischer Thymian
Pflanzenart – HöheLippenblütler (Lamiaceae), mehrjährig, 50 cm
BlütezeitJuli bis August
InhaltsstoffeLavanulol, Geraniol, Nerol, Borneol, Cineol, Linylalacetat, Linalool, ätherisches Öl, Kampfer, Harz, Gerbstoffe, Cumarin, Urolsäure, Flavonoide
Eigenschaftenberuhigend, schlaffördernd, krampflösend, durchblutend, desinfizierend

Anwendungen

Für Einbalsamierungen im alten Ägypten, als Zeremonienkraut bei den Römern – Lavendel ist schon lange bekannt. Tatsächlich ist Lavendel ein klassisches Nervenberuhigungsmittel, das entspannt, ohne müde zu machen. Tee aus den Blüten wirken bei Unruhezuständen, nervöser Erschöpfung, Einschlafstörungen, Herzklopfen, Harnverhaltung, Altersschwäche, Wechselbeschwerden, Nervenleiden, Schlaganfall und Lähmungen.

Magisches

Lavendel ist ein Mittel gegen den bösen Blick und auch gegen den Teufel. Der Duft soll gegen Liebeskummer helfen, ein Liebesbrief, der damit parfümiert wird, wird den Mann nachdenklich machen und von seinen übertriebenen Eigensüchtigkeiten befreien.

aus: „Die Kräuter in meinem Garten“ von Felix Grünberger & Siegrid Hirsch, Freya Verlag, 2008

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