Brennnesselchips …wie man sich im Kino keine Feinde macht…

Wie ihr wisst, schau ich ja so gut wie gar nicht fern. Manchmal gibt es aber Mädelsabend mit dem Tochterkind, an dem wir und ganz girliemäßig im Pyjama auf die Couch werfen und uns eine cineastische Meisterleistung rein ziehen – letzter Film: Winnie Puh – sehr entzückend, aber soooo traurig.

Dass ich bei so gut wie jedem Film heule, nervt eigentlich nur mich selber – wo ich allerdings mehrere Mitgenervte habe, ist das Rascheln von Chipstüten. Boah, extrem nervig – hab mal im Kino eine Fast-Eskalation wegen dem Rascheln mitbekommen: zugegebenermaßen spannender als der Film selbst.

Jetzt habe ich als Alternative zu den Gemüsechips noch Brennnesselchips getestet – im Grunde muss nur „Chips“ im Essen vorkommen, dann wird bei uns fast alles verwertet. Ich muss ja sagen, dass die noch einen Tick besser sind, als ihre Gemüse-Geschwister.

 

Brennnesselchips selber machen: Brennnesselspitzen, Öl und Salz

 

Man braucht für die Brennnesselchips:

 

Brennnesselchips selber machen: Brennnesselspitzen, Öl und Salz

 

So geht‘s:

Brennnesselblätter in eine Schüssel geben und mit Öl vermischen – die Blätter sollten lediglich leicht ölig sein und nicht triefen. Anschließend gut verteilt auf ein Backblech auflegen und mit Salz würzen. Bei 130° Grad Umluft für ca. 10 – 12 Minuten backen und dann auf Küchenkrepp das restliche Öl absaugen lassen. Frisch schmecken sie am besten, am nächsten Tag sind sie dann schon recht matschig.

 

Brennnesselchips selber machen: Brennnesselspitzen, Öl und Salz

P.S.: Wie immer mit dabei bei GRÜNZEUG[we love green stuff] von den Naturkindern.

8 Kommentare:

  1. Liebe Uli, mmmh, die sehen aber wahnsinng gut aus! das werd ich gleich mal probieren….lg isa

  2. Außer Küchenkrepp habe ich alles zuhause … Soviel ich weiß steht da auch ein Brennesselbüschlein hinter dem Schuppen. Und weißt du was? Küchenkrepp hin oder her: Ich mache mir jetzt ein paar Chips. Muss eh noch in die Küche stehen, weil morgen Kuchenverkauf in der Schule ansteht (für’s Landschulheim im September …ohjeohje) und ein paar Muffins backen.

    • Ich nehm mal an, das „Büschlein“ ist jetzt Geschichte ;-) Ich hoffe, der Kuchenverkauf war erfolgreich – DEINE Muffins dürfen eh nur halb so gut schmecken, wie deine Essensfotos immer ausschauen, sonst bist du bei den anderen Müttern unten durch ;-) glg Uli

      • Die Chips waren echt richtig gut!! Im Abgang war das ein oder andere Blatt etwas kratzig im Hals, kann aber sein, ich habe zu alte Blättchen genommen :-). Ich werde aber bestimmt nochmal welche machen ;-).
        Die Muffins sind alle weggekommen und die Kinder waren total stolz, weil sie sich selbst was zum Landschulheim dazuverdienen konnten :-).
        Liebe Grüße
        Isabell

  3. Liebe Uli,
    die müssen definitiv probiert werden! Bei mir wachsen eh so viele Brennnesseln rund herum, die wollen ja schließlich verarbeitet werden :-)
    Alles Liebe zu dir,
    Doris

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