Arnika

Arnika

Arnica montana (giftig)

VolksnamenWohlverlei, Fallkraut, St. Johanniskraut, Stoßkraut, Engelskraut, Wolfsauge, Wolfsgelb
Pflanzenart – HöheKorbblütler, mehrjährig, 30 cm
BlütezeitMitte Juni bis August
Inhaltsstoffeätherisches Öl, Gerbstoff, Bitterstoffe,
Flavonglycoside, Cholin, Helenanalin, Azulen, Thymol, Arnidiol, Kalzium, Karotin
Eigenschaftenentzündungshemmend, kreislaufanregend, blutstillend

Anwendungen

Als Tinktur ist Arnika ein altbewährtes Wundheilmittel. Sie hilft äußerlich in Umschlägen bei Schnitt- und Stoßwunden, Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen und versteckte Blutungen, also überall dort, wo Gewalt eingewirkt hat.

Umschläge sind auch gut bei Hexenschuss, bei Rheuma, Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen und auch Venenleiden.

Magisches

Die Heilpflanze war schon bei den Germanen hochgeschätzt und der Muttergöttin Freya geweiht. Sie gilt als Schutz gegen Blitz, Hexen, Zauberer und üble Nachrede. Bei heranziehenden Gewittern wird das getrocknete Kraut abgebrannt und damit geräuchert, dabei wird der Zauberspruch verwendet: „Steck Arnika an, steck Arnika an, dass sich das Wetter scheiden kann.“

Die Arnika ist eine streng geschützte Pflanze, deshalb ist das Sammeln nicht erlaubt.

aus: „Die Kräuter in meinem Garten“ von Felix Grünberger & Siegrid Hirsch, Freya Verlag, 2008

Kommentare sind geschlossen